24h Jerusalem

24h Jerusalem erzählt einen Tag im Leben dieser politisch und religiös hoch umkämpften und widersprüchlichen Stadt und lässt die Zuschauer und Internet-User am Alltag der Bewohner teilhaben: 24 Stunden lang, von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr morgens. Dabei erscheint ein eindringliches Panorama des israelischen Alltags und leuchtete dokumentarisch die disparaten Lebenswelten in Jerusalem aus: Eine orthodoxe Siedlerfamilie, deren Haus vom Militär bewacht wird, eine israelische Friedensaktivistin, die Morddrohungen erhält, eine palästinensische Grundschule, ein russischer Pilger, der jeden Tag so lange die Steine der Grabeskirche küsst, bis ihn ein genervter Kopte vertreibt. Holocaust-Überlebende, Lehrer, Bäcker, Köche, atheistische Rapper, alleinerziehende Mütter – sie alle werden in ihrem Alltag begleitet. „Wer 24 Stunden eintaucht in diese Stadt, muss alle Vorurteile fahren lassen. Es scheint, als hätten alle das Recht, hier zu leben und die Fehler der Gegner zu beklagen.“ (Maria Ossowski, Deutschlandfunk) Bei den Nahost Filmtagen wird eine dreistündige Kurzversion dieses ganztägigen Filmprojekts gezeigt. Ausgestrahlt werden die Stunden von 19 bis 22 Uhr der Dokumentation.

24h JERUSALEM | Dokumentarfilm | Regie: Volker Heise | Deutschland 2014 | 180 min | OmdtU | FSK: 12

 

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