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Newsletter zum Filmkunst-Programm vom 15.8.2019 bis 21.8.2019

 

Liebes Lichtwerk- und Kamera-Publikum!

 

Immer noch erinnern wir uns an den Karriereauftakt von Quentin Tarantino, wie wir ihn in Bielefeld erlebt haben. Sein Kinoerstlings mit dem unverständlichen, aber vielversprechenden Titel „Reservoir Dogs“ lief ohne große Anteilnahme im Kino Scala und wurde dem ansonsten gern übergangenen kleinen Lichtwerk vom Verleih zum Nachspielen angeboten. Unser Publikum reagiert enthusiastisch auf das mörderische Kammerspiel und der Film erlebte mehrere Wiederholungstermine bei uns. Bisweilen erwogen wir sogar, das Publikum vor den brutalen Szenen, denen der Legende nach selbst ein Wes Craven nicht gewachsen war, zu warnen. Jetzt kommt das „Talent“ mit ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD in die Kinos; aus dem Talent ist allerdings mittlerweile ein Kassenmagnet geworden. Wir sind „Mr. Brown“ treu geblieben und spielen den Film mehrfach im Original mit deutschen Untertiteln.

 

Mit originalen Grüßen

verbleiben die Filmuntertitler aus Filmhaus, Lichtwerk und Kamera

 

Alle Filme und Termine im Lichtwerk www.lichtwerkkino.de  

Alle Filme und Termine in der Kamera www.kamera-filmkunst.de

Alle Filme im Luna Open Air Kino www.lunakino.de

 

Das sind unsere Neustarts in KAMERA und LICHTWERK in dieser Kinowoche:

 

ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD / Lichtwerk

Im Jahr 1969 neigt sich die Karriere eines amerikanischen Western-Darstellers ihrem Ende zu, sodass er sich samt seines langjährigen Stuntmans und besten Freundes für einen Italo-Western verpflichten lässt. Bei ihrer Rückkehr nach Hollywood geraten sie in das Massaker der Manson-Family auf dem benachbarten Besitz der Schauspielerin Sharon Tate. Eine legendenhafte Darstellung der späten 1960er-Jahre in einem akribisch rekonstruierten Hollywood, bei dem die Realität in Gestalt des Charles-Manson-Clans extrem gewalttätig in die Story einbricht, aber ebenfalls einen alternativen Ausgang erhält. Von Quentin Tarantino als Buddy-Movie alten Schlages und zugleich als mäanderndes Kaleidoskop von Ort und Zeit in zahlreichen Vignetten virtuos und vieldeutig inszeniert. - Sehenswert ab 16.

 

Einmaltermine:

 

THEY SHALL NOT GROW OLD / Kamera

UNSERE GROSSE KLEINE FARM / Kamera

YOGA – DIE KRAFT DES LEBENS / Kamera

 

Weiter im Programm:

 

THE DEAD DON’T DIE / Kamera

Eine US-amerikanische Kleinstadt wird von Untoten heimgesucht, die nicht nur nach Menschenfleisch, sondern insbesondere nach Suchtmitteln wie Kaffee, WLAN, Tabletten oder Alkohol gieren. Als Ursache für die Zombie-Apokalypse bringt die radikal entschleunigte Komödie ein sogenanntes „Pol-Fracking“ ins Spiel, das die Erdachse verschoben habe. Die lakonische Farce auf eine handlungsunfähige Menschheit setzt auf Slowburn-Humor und ein prominentes Darsteller-Ensemble, das mit makabrem Witz die menschliche Unfähigkeit, auf die drohende Öko-Katastrophe zu reagieren, vor Augen führt. - Ab 14. (Filmdienst)

 

ES GILT DAS GESPROCHENE WORT / Kamera

Eine deutsche Pilotin nimmt sich eine Auszeit von einer Beziehung und lässt sich an der türkischen Riviera von einem Gigolo umwerben. Als der sie um eine Scheinehe bittet, damit er in Deutschland leben kann, willigt sie kurzerhand ein. Wider Erwarten entwickelt sich daraus eine große, leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen. Das vielschichtige Drama lebt von lebensechten, sehr bissigen Dialogen und komplexen, detailgenau entworfenen Figuren, die von zwei außergewöhnlich gut harmonierenden Darstellern mit viel Leben gefüllt werden. Untergründig geht es dabei auch um aktuelle Themen wie Integration und Identität. - Sehenswert ab 14. (Filmdienst)

 

FISHERMAN’S FRIENDS / Kamera

Ein Londoner Musikmanager wird bei einem Junggesellenabschied in einem malerischen Küstendorf in Cornwall Zeuge einer mitreißenden Shanty-Darbietung örtlicher Fischer. Zunächst nur aus Spaß bemüht er sich, die singenden Seemänner für sein Label zu gewinnen, lässt sich bald aber von ihrer bodenständigen Art und dem rauen Küstenleben packen. (Filmdienst)

 

LEID UND HERRLICHKEIT / Lichtwerk

Ein Filmregisseur wird durch die Wiederaufführung seines letzten Werkes, nach dem er vor 32 Jahren das Filmemachen an den Nagel hängte, mit seiner Vergangenheit konfrontiert. In der Auseinandersetzung mit seiner Kindheit, den wilden Jahren der „movida“ in Madrid und der gegenwärtigen Stagnation seines Lebens findet er in einer Mischung aus Zufall und Eigensinn, Widerstand und dem Beistand guter Freunde einen versöhnlichen Neuanfang. Die autobiografisch grundierte Fiktion von Pedro Almodóvar spielt mit Werk und Biografie des Regisseurs, verzichtet zugunsten einer verhaltenen, fast melancholischen Reflexion über Krankheit, Erinnerung und das Altern aber auf wilde Handlungssprünge oder grotesk überzeichnete Emotionen. - Ab 16. (Filmdienst)

 

ROCKETMAN / Lichtwerk

Beim Treffen einer Selbsthilfegruppe bekennt der Rockmusiker Elton John seine jahrelange Abhängigkeit von Drogen und Sex und rekapituliert sein bisheriges Leben: Aus der freudlosen Kindheit und den ersten Kontakten mit klassischer Musik erwächst über die Begegnung mit dem Songschreiber Bernie Taupin und eine Reihe von Charthits der kometenhafte Aufstieg zum Superstar mit extravagantem Outfit. Rauschende Musical-Biografie über den flamboyanten homosexuellen Rockmusiker mit prächtigen Kostümen und vielen Evergreens, in der Elton Johns Lebensstationen in stilisierte Auftritte aufgelöst werden. (Filmdienst)

 

SO WIE DU MICH WILLST / Lichtwerk

Eine Literaturdozentin, die kürzlich von ihrem Mann verlassen wurde, befreundet sich als vorgeblich halb so alte Frau online mit einem jungen Fotografen. Bald führen sie einen regen Gedankenaustausch im Chat und am Telefon, doch bleibt das Versteckspiel nicht ohne psychische Auswirkungen auf die Frau, die sich immer mehr in der Internetbeziehung verliert. Kühl inszenierter Thriller über eine dem digitalen Zeitalter eigene Form der Obsession, der die Welt der sozialen Medien mit Blick auf die Furcht vor Einsamkeit durchaus ambivalent zeichnet. Der in der Hauptrolle furios interpretierte Film geht in seinen Wendungen und Figuren nicht völlig auf, spielt aber ein faires Spiel mit dem Zuschauer. - Ab 16. (Filmdienst)

 

UND WER NIMMT DEN HUND? / Kamera

Ein Ehepaar steuert auf die Scheidung zu, weil der Mann eine wesentlich jüngere Geliebte hat. Der Versuch, die Trennung mit einer gemeinsamen Therapie gütlich zu regeln, geht allerdings gründlich schief, weil alles Unausgesprochene und Verdrängte endlich auf den Tisch kommt. Das fesselnde Kammerspiel über zwei, die scheinbar zu kurz gekommen sind, entfaltet als enthemmter Schlagabtausch kultivierter Menschen eine enorme Dynamik. In den Streitgesprächen werden zugleich aber auch das Gefühl des Verlustes und die Einsicht in den Preis der neuen Freiheit zunehmend deutlicher. - Ab 14. (Filmdienst)

 

DER UNVERHOFFTE CHARME DES GELDES / Kamera

Ein Lieferwagenfahrer aus Montréal kommt durch einen Zufall an eine gewaltige Summe Bargeld. Während sich ihm die Kriminellen der Stadt und die Polizei an die Fersen heften, sinnt der gebildete Philanthrop nach Wegen, um das Geld an Mittellose zu verteilen. (Filmdienst)

 

YESTERDAY / Kamera

In seinem federleichten Was-wäre-wenn-Popmärchen macht Danny Boyle einen unbekannten Singer/Songwriter zum einzigen Menschen, der sich nach einem globalen Stromausfall noch an die Beatles erinnert. Trotz einer arg schablonenhaften Lovestory überzeugt der Film mit dynamischer Inszenierung und pfiffigem Witz. (epd Film)

 

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Lichtwerk Filmtheater Betriebs GmbH, Ravensberger Park 7, 33607 Bielefeld, Handelsregister Amtsgericht Bielefeld HRB 38232
Geschäftsführer: Jürgen Hillmer

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