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Newsletter zum Filmkunst-Programm vom  10.1.2019 bis 16.1.2019

 

Liebes Lichtwerk- und Kamera-Publikum!

 

Unser Kamera-Filmkunsttheater an der Feilenstraße ist kaum wiederzuerkennen. Das Foyer im Erdgeschoss ist komplett neu gestaltet und bietet nun auch Aufenthaltsqualität in einem Lounge-Bereich. Das Gastronomieangebot beinhaltet neben den üblichen Knabbersachen nun auch einige Gaumenkitzler zum Verzehr vor oder nach dem Film. Zum Filmgenuss im Kinosaal haben wir uns auch Gedanken gemacht. An der Filmauswahl wird sich nichts ändern, aber die Raumästhetik und die Qualität für Auge und Ohr haben wir massiv aufgewertet. Der Kinosaal verfügt über Bein- und Blickfreiheit mit ansteigendem Niveau (hihi!). In der ersten Sitzreihe haben wir einige Specials installiert, die Sie mal ausprobieren sollten. Und dann die Waschräume: fehlt nur noch die Wanne mit Eselsmilch...

Wir freuen uns auf Euch und Euer Feedback ab dem 10. Januar 2019! Am 11. Januar gibt es ab 19 h Livemusik im Foyer mit Berthold Becker am Piano und Andreas Kaling am Saxophon.

Neue Kamera - Come in & feel at home!

 

Mit komfortablen Grüßen

verbleiben die Filmverbesserer aus Filmhaus, Lichtwerk und Kamera

 

Alle Filme und Termine im Lichtwerk www.lichtwerkkino.de  

Alle Filme und Termine in der Kamera www.kamera-filmkunst.de

 

Das sind unsere Neustarts in KAMERA und LICHTWERK in dieser Kinowoche:

 

ADAM UND EVELYN / Kamera

Im Spätsommer des Jahres 1989 trennt sich eine Frau von ihrem Mann und fährt mit Freunden in den eigentlich für das Paar geplanten Urlaub nach Ungarn. Er reist ihr nach, um sie wiederzugewinnen. Gemeinsam suchen sie im Westen einen Neuanfang. Die Adaption des gleichnamigen Wenderomans von Ingo Schulze rafft und verdichtet die vielschichtige Vorlage. Durch unwirkliche Bilder und knappe Dialoge erweckt der tragikomische Film in lose verknüpften Episoden das stillgestellte Lebensgefühl der Wendezeit, die Sprachlosigkeit einer ganzen Generation und ihre innere Zerrissenheit eindringlich zum Leben. (Filmdienst)

 

BEN IS BACK / Kamera

Ein drogenabhängiger junger Mann kehrt an Weihnachten überraschend nach Hause zurück, was für Spannungen innerhalb der Patchwork-Familie sorgt. Als an Heiligabend der Hund entführt wird, machen sich Mutter und Sohn gemeinsam auf die Suche. Die nächtliche Tour enthüllt das ganze Ausmaß der Drogensucht und ihrer zerstörerischen Verstrickungen, spiegelt aber auch eine unerschütterliche Mutterliebe wider. Das intime Familiendrama glänzt mit überzeugenden Ensemble-Szenen, in denen zwischenmenschliche Beziehungen präzise ausgeleuchtet werden. (Filmdienst)

 

EVERYONE IN HAWAII HAS A SIXPACK ALREADY / Lichtwerk 12.1.2019 um 12 Uhr

Regisseur Marvin Hesse stellt seinen neuen Dokumentarfilm vor. Giada und

Omar, Jorge und Aaron sind 15 Jahre alt. Sie leben auf La Gomera, am Rand

der  europäischen  Topografie.  Den  Sommer  auf  der  kleinen  Kanareninsel  verbringen die Jugendlichen fast wie im Paradies. Nur manchmal reden sie über

die Zukunft.

Im Anschluss geht es für Interessierte zum Werkstadtgespräch ins Filmhaus. Infos dazu unter www.filmhaus-bielefeld.de/seminare

 

DAS MÄDCHEN, DAS LESEN KONNTE / Lichtwerk

Nach dem Staatsstreich von 1851 werden in einem französischen Alpendorf alle Männer als Anhänger der Republik deportiert. Die zurückgebliebenen Frauen sind fortan auf sich gestellt. Als ein Unbekannter im Dorf auftaucht, packt er als Helfer bereitwillig mit an und geht mit einer jungen Bäuerin eine glückliche Beziehung ein, bis auch die anderen Frauen Liebesbedarf anmelden. Das historische Drama über weibliche Solidarität und Rivalität porträtiert sensibel und mit eindrucksvoller Kameraarbeit individuelle wie kollektive Notlagen. (Filmdienst)

 

Weiter im Programm:

 

ASTRID / Lichtwerk

Biografischer Film über die Jugend und das Erwachsenwerden der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren, die als junge Zeitungsvolontärin schwanger wurde und ihren in Dänemark zur Welt gebrachten Sohn Lasse in die Obhut einer Pflegemutter geben musste. Die frühe Schwangerschaft und die traumatische Trennung von ihrem Kind identifiziert der schön bebilderte, aber recht einfach gestrickte Film als Quelle von Lindgrens literarischem Schaffen. Der schlüssig inszenierte und in der Hauptrolle mit großer Natürlichkeit gespielte Film reduziert die Kinderbuchautorin damit allzu sehr auf die von ihr geschaffenen Figuren. (Filmdienst)

 

COLETTE / Lichtwerk

Biografischer Film über die ersten Lebensjahrzehnte der französischen Schriftstellerin Colette (1873-1954) und ihre die Konventionen der Zeit irritierenden Affären. Die frühe Eheschließung mit dem Verleger Gauthier-Villars entpuppt sich bald als Gefängnis, deren Fesseln sie mit der Zeit abzustreifen beginnt. (Filmdienst)

 

DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS / Kamera

Ein US-amerikanischer Schriftsteller und seine Ehefrau reisen Anfang der 1990er-Jahre nach Stockholm, wo der Mann mit dem Literaturnobelpreis geehrt werden soll. Begleitet werden sie von ihrem Sohn, der ebenfalls ein Schriftsteller ist und unter seinem Vater leidet; doch auch unter den Eheleuten kriselt es seit längerem. Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung, wobei der Film nicht nur die gesellschaftlichen Bedingungen Mitte des 20. Jahrhunderts, sondern auch die individuellen Charaktere als zentrale Faktoren ausmacht. Die Inszenierung setzt auch in den Rückblenden in die 1960er-Jahre auf kleinste Gesten und Zwischentöne, die eine äußerst differenzierte Leseweise erlauben. (Filmdienst)

 

25 KM/H / Kamera

Zwei höchst unterschiedliche Brüder, der eine ein schüchterner Tischler, der andere ein oberflächlicher Manager, treffen nach über 30 Jahren Funkstille anlässlich der Beerdigung ihres Vaters im Schwarzwald wieder aufeinander. Trotz Groll und Entfremdung entschließen sie sich, nun eine Idee umzusetzen, den sie als Teenager gehegt haben: auf dem Mofa quer durch Deutschland zu knattern, vom Marktplatz in Löchingen bis zum Timmendorfer Strand an der Ostsee. Unterhaltsames, mitunter sehr komisches Road Movie, das die Versatzstücke des Genres gegen den Strich bürstet und immer wieder mit optischem Slapstick überrascht, ohne die Wunden und Traumata der Vergangenheit aus den Augen zu verlieren. Die lebendig geschriebenen Dialoge werden von den beiden Hauptdarstellern spielfreudig interpretiert. (Filmdienst)

 

GEGEN DEN STROM / Lichtwerk

Eine naturverbundene, eher unscheinbare Isländerin ist inkognito als knallharte Öko-Aktivistin unterwegs und sabotiert die expandierende Aluminiumindustrie durch gezielte Anschläge. Als ihr Antrag auf Adoption eines Kindes bewilligt wird, stellt sie ihre Guerilla-Aktionen in Frage. Die eigenwillige Tragikomödie porträtiert eine dickköpfige Protagonistin, die nicht länger tatenlos der Zerstörung des isländischen Hochlands zusehen will. Mit viel Witz und skurrilem Humor knüpft die Inszenierung an mythologische und filmhistorische Motive an und wandelt durch absurde Verfremdungen, einen gewagten Genre-Mix und die betörenden Bilder einer rauen Landschaft jenseits herkömmlicher Öko-Thriller-Routinen. (Filmdienst)

 

DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT / Lichtwerk

Verfilmung eines autobiografischen Romans von Hape Kerkeling, die von der Kindheit des Entertainers im Ruhrgebiet der 1970er-Jahre erzählt. Diese wird stark von der psychischen Erkrankung seiner Mutter geprägt, deren Depressionen der Junge durch humoristische Imitationen, Sketche und Gesangseinlagen aufzuhellen versucht. (Filmdienst)

 

MARY SHELLEY – DIE FRAU, DIE FRANKENSTEIN ERFAND / Kamera

Welch verlockende Versuchsanordnung: Die einzige Regisseurin aus Saudi-Arabien inszeniert ein Biopic über eine britische Ikone der Literatur: Haifaa Al-Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt die Geschichte von Mary Godwin, der geistigen Mutter von „Frankenstein“. Als rebellischer Teenager verliebt sich die Heldin heftig in den aufstrebenden Dichter Percy Shelley. Ihr hübsches Objekt der Begierde erweist sich freilich als Mängelexemplar. Aber Liebe macht bekanntlich blind. Der Kostüm-Schinken bietet alles, was das Genre braucht: Herz. Schmerz. Intrigen. Eifersucht und natürlich Happy End. Das famose Monster, von Mary geschaffen, wird gefeiert. Die Anerkennung muss sich die Frau allerdings in der Männergesellschaft erst erkämpfen. (programmkino.de)

 

RBG – EIN LEBEN FÜR DIE GERECHTIGKEIT / Kamera

Leben und Wirken der US-Juristin Ruth Bader Ginsburg, die 1993 als zweite Frau in den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten berufen wurde. Der aus bewundernder Sicht konzipierte Dokumentarfilm zeichnet den beruflichen wie privaten Weg der Jura-Professorin nach, die mit ihren wegweisenden Urteilen eine juristische Gleichberechtigung der Geschlechter in den USA mit auf den Weg brachte. Trotz der allzu demonstrativen Huldigung an den Pop-Status der Rechtsgelehrten ist der Film ein hochinteressantes, zur Reflexion anregendes Porträt einer von ihrer Aufgabe geradezu besessenen Frau. (Filmdienst)

 

SHOPLIFTERS / Lichtwerk

Eine am Rande von Tokio wohnende Gruppe von Menschen hält sich mit kargen Einkünften und kleinen Diebstählen über Wasser. Trotz der Enge nehmen sie auch noch ein vernachlässigtes Mädchen bei sich auf, das neben der warmherzigen Gemeinschaft allerdings bald auch die kleinkriminellen Handlungen der Patchwork-Familie kennenlernt. Das mit meisterlicher Beiläufigkeit inszenierte, humorvolle Drama malt mit großer Einfühlsamkeit, aber ohne jeden Armutskitsch das Modell einer auf Zuneigung gründenden Familie aus, die gemeinsam den Härten des Daseins trotzt. Ohne zu moralisieren, sammelt der Film Impressionen eines gegenwärtigen Japan ein, in dem das Verhalten der Figuren kaum Alternativen zu haben scheint. (Filmdienst)

 

 

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Lichtwerk Filmtheater Betriebs GmbH, Ravensberger Park 7, 33607 Bielefeld, Handelsregister Amtsgericht Bielefeld HRB 38232
Geschäftsführer: Jürgen Hillmer

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