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Newsletter zum Filmkunst-Programm vom  6.12. bis 12.12.2018

 

Liebes Lichtwerk- und Kamera-Publikum!

 

In der Vorweihnachtszeit laden wir zur vielleicht schon legendären Magic Cookies Night mit Filmplakat-Auktion ein. Diesmal geht es im Lichtwerk am 7.12.2018 ab 19 Uhr wieder rund mit Keks-Kontest, Glühwein und der Filmplakatauktion. Der Eintritt ist frei.

Angeheiterte Action abseits des rummeligen Weihnachtsmarkts im fast besinnlich gestimmten Lichtwerk. Die Lichtwerker laden ein zum feierabendlichen Multitasking: LICHTWERK SUCHT DEN SUPERKEKS (LSDS)! Und zur selben Zeit: FILMPLAKATAUKTION mit 157 Plakaten! Und von Anfang an: GRATIS-GLÜHWEIN AUS DEM WUNDERTOPF!

Fast pünktlich um 19 Uhr startet die traditionelle Magic Cookies Night mit der geschenketauglichen Filmplakatauktion. Hier ist für jeden Filmfan etwas zu ersteigern, denn es kommen aktuelle und historische Filmplakate aller Genres unter den Auktionshammer. Vergnügen und Gaumenkitzel verspricht die Suche nach dem Superkeks. Die Lichtwerker fordern ihr Publikum zum Backwettbewerb auf. Die drei leckersten selbstgebackenen Kekssorten werden im LSDS Keks-Contest ausgezeichnet. Sie gewinnen u.a. einen von einer eigens eingesetzten Knabberjury verliehenen Geschmäckle-Preis in Form einer Wundertüte!

Wer noch auf der Suche nach einem attraktiven Weihnachtsgeschenk ist, wird im Lichtwerk sicherlich fündig. Zur Versteigerung kommen viele historische Plakate, die die Filmgeschichte illustrieren. Zutage gefördert aus dem Archiv wurden Schätze wie „Mars Attacks!“, „König der Fischer“, „Kentucky Fried Movie“, „Ein kurzer Film über das Töten“ und „Katz und Maus“ nach Günter Grass.

Seltenheitswert haben bereits jetzt schon die Plakate zum Wes-Anderson-Film „Grand Budapest Hotel“ und dem Greenaway-Klassiker „Der Kontrakt des Zeichners“. In diesem Jahr sind viele Plakate zu Künstler-Filmen auf der Liste: Dokus zu Frank Zappa, David Lynch, Neo Rauch, Ryuichi Sakamoto, Chilli Gonzales, Robert Mapplethorpe und Nick Cave; Spielfilme über Giacometti, Kurt Cobain, Kafka, Gerhard Richter, James Dean und Fritz Lang.

Weitere Knüller sind die überzeugend gestalteten Plakate zu „Kika“, „A Girl Walks Home Alone At Night“, „Whiplash“ und Darren Aranofskys „Mother“. Für die kleinen Filmfans stehen u.a. „Die kleinen Strolche“, „Der kleine Maulwurf“ „Paddington 2“ und „Meister Eder und sein Pumuckl“ zur Auswahl. Als Special haben wir das Plakat zu „Krieg der Sterne“ aus dem Jahr 1977 und mit „Klage der Kaiserin“ (1990) das Plakat zu Pina Bauschs einzigem Kinofilm.

Die Anwärter auf den LSDS Keks-Contest geben ihre Keks-Kandidaten bis 20 Uhr im Lichtwerk-Kassenbereich in die Hände der Keks-Jury. Also: Backen! Schmecken!! Gewinnen!!!

 

Und hier ist die Liste der Filmplakate:  https://www.lichtwerkkino.de/fileadmin/lichtwerk/media/sonstiges/Plakatliste_2018.pdf

 

Mit erhitzten Grüßen

verbleiben die Filmglühenden aus Filmhaus, Lichtwerk und Kamera

 

Alle Filme und Termine im Lichtwerk www.lichtwerkkino.de  

Alle Filme und Termine in der Kamera www.kamera-filmkunst.de

 

Das sind unsere Neustarts in KAMERA und LICHTWERK in dieser Kinowoche:

 

ALEXANDER MCQUEEN

Der britische Designer Alexander McQueen (1969-2010) mischte mit seinem 1993 gegründeten und nach ihm benannten Label schnell die Modewelt auf. Der Dokumentarfilm entwirft ein Porträt des früh verstorbenen Designers, der sich aus proletarischen Verhältnissen nach oben arbeitete und mit einer spektakulären Mischung aus Futurismus, barocker Opulenz und morbiden Einsprengseln für Furore sorgte. In fünf Kapiteln zeichnet der Film die Arbeitsbiografie des Ausnahmetalents nach, in dem bislang unveröffentlichtes Archivmaterial aus dem Videozeitalter und konzentrierte Interviews herausstechen. (Filmdienst)

 

ASTRID / Lichtwerk

Biografischer Film über die Jugend und das Erwachsenwerden der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren, die als junge Zeitungsvolontärin schwanger wurde und ihren in Dänemark zur Welt gebrachten Sohn Lasse in die Obhut einer Pflegemutter geben musste. Die frühe Schwangerschaft und die traumatische Trennung von ihrem Kind identifiziert der schön bebilderte, aber recht einfach gestrickte Film als Quelle von Lindgrens literarischem Schaffen. Der schlüssig inszenierte und in der Hauptrolle mit großer Natürlichkeit gespielte Film reduziert die Kinderbuchautorin damit allzu sehr auf die von ihr geschaffenen Figuren. (Filmdienst)

 

WIDOWS / Kamera

Bei einem spektakulären Bankraub in Chicago kommen die vier Gangster ums Leben, ihre Beute verbrennt. Der Eigentümer, ein lokaler Gangster, will allerdings sein Geld zurück, und so sehen sich die vier Witwen gezwungen, einen weiteren Raub nach Plänen des toten Bandenchefs durchzuführen. Der packende Thriller über einen großen Coup setzt auf rasante Action und nervenzerrende Spannung, thematisiert unterschwellig aber auch aktuelle Themen wie Korruption und eine gewalttätig-gierige Gesellschaft. Elegant inszeniert und von einem hervorragenden Schauspielensemble getragen. (Filmdienst)

 

Weiter im Programm:

 

BOHEMIAN RHAPSODY / Lichtwerk

In den 1970er-Jahren schließen sich vier britische Musiker zur Rockband „Queen“ zusammen und steigen bald zu einer der erfolgreichsten Gruppen der Musikgeschichte auf. Ihrem exaltierten Frontmann Freddie Mercury steigt der Ruhm dabei allerdings zu Kopf, sodass er sich eine jahrelange Auszeit nimmt, bevor er sich für das „Live Aid“-Konzert 1985 noch einmal mit der Band vereint. Eingängige, unterhaltsame Filmbiografie über die Genese der Band und ihres Leadsängers, die vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Musikern und die Ränkespiele im Hintergrund thematisiert. Das Phänomen Queen wird daneben nur oberflächlich gestreift, vermittelt sich aber durch die mitreißenden Musiknummern. (Filmdienst)

 

CHARLES DICKENS – DER MANN, DER WEIHNACHTEN ERFAND / Lichtwerk

Biografisches Drama über den englischen Schriftsteller Charles Dickens (1812-1870) und die Umstände, die Anfang der 1840er-Jahre zu seiner berühmten Erzählung „A Christmas Carol“ führten. Der glänzend besetzte Film folgt einer Romanvorlage über das Leben des Romanciers, erweckt dabei aber auch die literarischen Figuren zum Leben und lässt sie mit dem unzufriedenen Autor in einen kreativen Clinch treten. Mit feinen Ideen und großer Schauspielkunst vereint die Inszenierung Fantasy-Elemente und Sozialdrama zu einem beseelten Film über die Entstehung eines legendären Buches. (Filmdienst)

 

COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE / Kamera

In der Nachkriegszeit werden ein polnischer Komponist und eine junge Elevin des „Mazowsze“-Ensembles ein Paar, dessen wechselvolle Geschichte durch die Wirren des Kalten Kriegs hindurch bis weit in die 1960er-Jahre in visuell außergewöhnlich stilisierten Schwarz-weiß-Bildern entfaltet wird. Die melancholische Elegie verwebt Blicke, Gesten und die magische Präsenz der Darsteller mit kulturhistorischen Zitaten zu einem exquisit kadrierten Netz aus Auslassungen und Leerstellen. Ein Melodrama zwischen Existenzialismus, Cool Jazz und Nouvelle Vague, in dem der rigide Staatsapparat und die politische Großwetterlage alle Hoffnungen zunichte machen. (Filmdienst)

 

#FEMALE PLEASURE / Kamera

Fünf Frauen aus unterschiedlichen Weltkulturen berichten über ihren schmerzhaften Weg, um sich von leib- und frauenfeindlichen Vorstellungen zu befreien, wie sie in den Traditionen ihrer jeweiligen Religion begründet sind. In der Verteufelung weiblicher Sexualität, aber meist auch in der Doppelmoral, mit der die Männer dies zu ihrem Vorteil umdeuten, finden sich viele Gemeinsamkeiten zwischen Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Der Mut der couragierten Protagonistinnen, aus diesen Strukturen auszubrechen, vermittelt ein starkes Aufbruchssignal und fordert zu einer intensiveren Gesellschafts- und Genderdebatte auf. (Lichtwerk)

 

25 KM/H / Kamera

Zwei höchst unterschiedliche Brüder, der eine ein schüchterner Tischler, der andere ein oberflächlicher Manager, treffen nach über 30 Jahren Funkstille anlässlich der Beerdigung ihres Vaters im Schwarzwald wieder aufeinander. Trotz Groll und Entfremdung entschließen sie sich, nun eine Idee umzusetzen, den sie als Teenager gehegt haben: auf dem Mofa quer durch Deutschland zu knattern, vom Marktplatz in Löchingen bis zum Timmendorfer Strand an der Ostsee. Unterhaltsames, mitunter sehr komisches Road Movie, das die Versatzstücke des Genres gegen den Strich bürstet und immer wieder mit optischem Slapstick überrascht, ohne die Wunden und Traumata der Vergangenheit aus den Augen zu verlieren. Die lebendig geschriebenen Dialoge werden von den beiden Hauptdarstellern spielfreudig interpretiert. (Filmdienst)

 

GEISTER DER WEIHNACHT. AUGSBURGER PUPPENKISTE / Lichtwerk

Der Weihnachtsklassiker von Charles Dickens um den Geldverleiher Scrooge und dessen Läuterung als Inszenierung der Augsburger Puppenkiste. Die fantasievoll auf klassische Marionettenkunst setzende Verfilmung des Bühnengeschehens berührt durch die in ihrer Künstlichkeit fast gegenständliche Art des Erzählens. Sie verleiht der sich vor Nächstenliebe überschlagenden Botschaft eine bodenständig-simple Wahrhaftigkeit, welche zu einer eigenständigen Auseinandersetzung mit dem Weihnachtsfest anregen kann. – Sehenswert (Filmdienst)

 

THE HOUSE THAT JACK BUILT / Kamera

Sind Serienkiller Künstler oder Philosophen – das scheint Lars von Trier in seinem neuen Film zu fragen, in dem Matt Dillon eine Art polemischer Alter Ego zum Provokationen liebenden Regisseur gibt. (…) So wie er in »Nymphomaniac« die kreativen Prozesse von Kunst und Sex in Beziehung gesetzt hat, tut er es jetzt mit Kunst und Mord. Nur dass Lars von Trier seine perfiden Mordkunstwerke wohl lediglich vor der Kamera und nicht in der Wirklichkeit inszeniert. (Anke Sterneborg/epd-Film)

 

JULIET NAKED / Lichtwerk

Mit seiner obsessiven Verehrung für einen US-amerikanischen Rockmusiker, der sein letztes Album fast 25 Jahre zuvor veröffentlichte, stößt ein britischer Akademiker seine Freundin vor den Kopf. Als sie eine Negativkritik zu historischen Aufnahmen des Musikers auf der Website ihres Partners platziert, nimmt der ganz und gar nicht so bewundernswerte frühere Künstler Kontakt mit ihr auf. Alltagsnah inszenierte und gut besetzte Adaption eines Romans von Nick Hornby. (Filmdienst)

 

DER TRAFIKANT / Lichtwerk

Ein etwas verträumter 17-Jähriger aus dem Salzkammergut wird 1937 nach Wien geschickt, um in einer Trafik als Gehilfe zu arbeiten. Bald erlebt er aus nächster Nähe die Angriffe der Nazi-Anhänger, die seinen antifaschistischen Chef bedrohen, auch vor jüdischen Trafik-Kunden wie dem Psychoanalyse-Begründer Sigmund Freud nicht Halt machen und ihn selbst schließlich zu einer Positionierung zwingen. Verfilmung des gleichnamigen Romans von Robert Seethaler, die dessen Detailgenauigkeit weitgehend übertragen kann. In der Bebilderung der Nazi-Zeit eher konventionell und nicht immer geglückt, insgesamt aber insbesondere dank kongenialer Besetzung ein eindrücklicher Film. Pointiert vermittelt er die zeitlose Botschaft einer Unvereinbarkeit von Anstand und Gewissen mit Hass und Gewalt. (Filmdienst)

 

DIE UNGLAUBLICHE REISE DES FAKIRS, DER IN EINEM KLEIDERSCHRANK FESTSTECKTE / Lichtwerk

Ein kleiner Junge lebt in Mumbai davon, Touristen zu betrügen. Zu seinem Leidwesen hat er keinen Vater, die Mutter nervt er mit ständigen ­Fragen. Erst nach ihrem Tod erfährt er, dass sein Erzeuger ein französischer Straßenkünstler sein soll, der seine Mutter auf einer Reise durch Indien kennenlernte. Seine Mutter träumte deshalb ihr Leben lang von Paris. Kaum erwachsen, macht sich der ­Junge auf den Weg. (…) eine dieser seltenen Komödien, die an jeder Stelle so tun, als ob, so dass man sie durchweg genießen kann, ohne sich unter Niveau unterhalten zu fühlen. (Ulrich Sonnenschein/epd-Film)

 

DER VORNAME / Lichtwerk

Als ein werdender Vater bei einem Abendessen im Familienkreis ankündigt, sein Kind „Adolf“ nennen zu wollen, entzündet sich ein Streit über die moralische Fragwürdigkeit und mögliche Auswirkungen dieses Plans, der unterdrückte Animositäten, Geheimnisse und Vorwürfe ans Licht befördert. (Filmdienst)

 

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Lichtwerk Filmtheater Betriebs GmbH, Ravensberger Park 7, 33607 Bielefeld, Handelsregister Amtsgericht Bielefeld HRB 38232
Geschäftsführer: Jürgen Hillmer

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