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Newsletter zum Filmkunst-Programm vom 2.1.2020 bis 8.1.2020

 

Liebes Lichtwerk- und Kamera-Publikum!

Wir hoffen, Sie haben den Overlaod an festlichen und nervlichen Sondersituationen gesund und tapfer durchlebt und können sich nun wieder den freiwilligen Vergnügungen sozialer Teilhabe widmen. Zu diesem Zweck haben wir Ihnen noch einige Leckerbissen, die Sie in der Hektik der Feiertage vielleicht nicht zu sich nehmen konnten, warmgehalten. Wir empfehlen nun zur nachfestlichen Aufbaudiät die wohldosierte Teilnahme an der Aufführung folgender Filme, die bereits angelaufen sind: MOTHERLESS BROOKLYN, ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL und THE PEANUT BUTTER FALCON. Nur noch in raren Restbeständen sind die Filme PARASITE, SYSTEMSPRENGER, DER LEUCHTTURM und PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN zu sehen. Frisch reingekommen zum Jahresauftakt sind JUDY, MILES DAVIS BIRTH OF THE COOL und KNIVES OUT.

Und vom Weihnachtsgeld empfehlen wir die Anschaffung des Kinopasses für den ermäßigten Eintritt in Lichtwerk und Kamera.

 

Mit neuerlichen Grüßen

verbleiben die Filmjährlinge aus Filmhaus, Lichtwerk und Kamera

 

Alle Filme und Termine im Lichtwerk www.lichtwerkkino.de 

Alle Filme und Termine in der Kamera www.kamera-filmkunst.de

 

Das sind unsere Neustarts in KAMERA und LICHTWERK in dieser Kinowoche:

 

JUDY / Kamera

Die letzten Jahre der Sängerin und Schauspielerin Judy Garland (1922-1969), die nach einem von Hollywood regierten Auf und Ab ihres wechselhaften Privatlebens mit 47 Jahren an einer Drogenüberdosis verstarb. Der nach einem Bühnenstück gedrehte Film konzentriert sich auf Garlands komplizierten Charakter, vermeidet dabei ein Übermaß an naheliegenden melodramatischen Effekten und verlässt sich ganz auf die schauspielerische Überzeugungskraft seiner Hauptdarstellerin. Die ist weniger darauf aus, Garlands Aussehen und Gesangsstimme bis ins Detail nachzuahmen, sondern konzentriert sich darauf, Beweggründe, Stimmungen und Gefühle glaubhaft zu transportieren.

 

KNIVES OUT / Lichtwerk

Ein ebenso reicher wie unbeliebter Familienpatriarch ist an seinem 85. Geburtstag ermordet worden. Als Täter kommen nur die anwesenden Verwandten oder die Hausangestellte in Betracht. Obwohl sich die Festgäste nicht als besonders kooperativ erweisen, befördern die Ermittlungen schnell eine Fülle denkbarer Motive an den Tag. Die turbulente Kriminalkomödie entwickelt auf bewährten Whodunit-Pfaden eine vergnügliche Tätersuche, bei der insbesondere die Lust des illustren Darsteller-Ensembles am kostümierten Overacting für sich einnimmt.

 

MILES DAVIS BIRTH OF THE COOL / Kamera

Materialreiche Dokumentation über das Leben des US-Jazzmusikers Miles Davis.

 

Einmaltermine:

 

ALLES AUSSER GEWÖHNLICH / Kamera

DEUTSCHSTUNDE / Lichtwerk

LARA / Lichtwerk

DER LEUCHTTURM / Kamera

PARASITE / Kamera

PAVAROTTI / Kamera

PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN / Kamera

DIE SCHÖNSTE ZEIT UNSERES LEBENS / Lichtwerk

SYSTEMSPRENGER / Kamera

 

Weiter im Programm:

 

ALS DER JAGUAR NACH HERFORD KAM / Kamera am 8.1.2020

Die Dokumentation spannt den Bogen von den 1960er Jahren mit Interviews und viel Musik bis in die heutige Zeit und ist so ein unwiederbringliches Zeitdokument.

Der Film folgt seinen 9 Protagonisten mit dokumentarischen Bildern und Super 8-Filmen in die Vergangenheit und begleitet sie mit der Kamera in der Gegenwart. Rainer Bärensprung wird seinen Film persönlich vorstellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Jörg Erber, Filmhaus Bielefeld e.V.

Regie: Rainer Bärensprung, Robin Epkenhans. Musik: The Cream, Spencer Davis Group, The Hollies, John Coltrane u.v.a. Deutschland 2019, 130 Min

 

ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL / Lichtwerk

1933 flieht eine Neunjährige mit ihrer jüdischen Familie vor dem NS-Regime aus Berlin. Während die Eltern erst in der Schweiz und später in Frankreich mit Sorge die politischen Ereignisse verfolgen, lernen die Kinder andere Sprachen und neue Regeln, suchen nach Geborgenheit und müssen doch immer wieder Abschied nehmen. Ohne klischeehafte Bilder erzählt die Adaption des gleichnamigen Kinderbuchs von den ersten Jahren des NS-Regimes, Antisemitismus, Flucht und Vertreibung. Bemerkenswert ist sowohl der stetige Wechsel zwischen Betrübtheit und Lebensfreude als auch die Erzählperspektive: Durch ein Kind im Mittelpunkt öffnet sich das komplexe Themenfeld sensibel auch für ein junges Publikum. - Sehenswert ab 10. (Filmdienst)

 

A RAINY DAY IN NEW YORK / Lichtwerk

Ein College-Student aus wohlhabendem Hause reist mit seiner Freundin in seine Heimatstadt New York, wo sie einen berühmten Regisseur interviewen will. Allerdings verliert sie sich dabei im eitlen Pomp der Kreativszene, während er sich in eine andere Frau verliebt. Die bittersüße Liebeskomödie springt mit den eindimensionalen Männerfiguren nicht zimperlich um, findet in dem zweiten Liebespaar aber seine Erdung und Magie zurück. Ein melancholischer Abgesang auf New York, das von der Gentrifizierung zerfressen und von einer oberflächlichen Kunstszene resigniert dem Kapitalismus überantwortet wird. - Ab 14. (Filmdienst)

 

AUERHAUS / Kamera

Sechs Jugendliche gründen nach dem Selbstmordversuch eines Freundes 1983 in einer schwäbischen Kleinstadt eine Wohngemeinschaft und müssen sich dem Erwachsenwerden stellen. Die Adaption des gleichnamigen Romans von Bov Bjerg trifft die Stimmung der Vorlage genau und fängt geschickt das Gefühl der Adoleszenz zwischen Aufbruch und Versagensängsten ein. Der in den Hauptrollen glaubwürdig gespielte Film erfasst durch Ausstattung und Soundtrack präzise die Atmosphäre der 1980er-Jahre. - Ab 14. (Filmdienst)

 

EINSAM ZWEISAM / Kamera

Inmitten von Paris leben ein etwa dreißigjähriger Mann und eine gleichaltrige Frau in unmittelbarer Nähe zueinander, ohne vom anderen zu wissen. Als beide auf neuen Wegen ihre Einsamkeit überwinden wollen, erhöht sich ihre Chance einer Begegnung, doch sie verpassen sich immer wieder um Haaresbreite. Die Tragikomödie kreist um das Thema urbaner Einsamkeit und wechselt dabei geschickt zwischen den Geschichten der beiden Hauptfiguren. In der Vielzahl an Episoden und Selbstzitaten überfrachtet Regisseur Cédric Klapisch mitunter die Handlung, führt diese durch eine einfühlsame Inszenierung aber immer wieder in die Spur zurück. (Filmdienst)

 

THE FAREWELL / Kamera

Eine junge Sino-Amerikanerin fliegt nach China, wo sich ihre Verwandten um die todkranke Großmutter versammeln, die nur noch wenige Wochen zu leben hat. Doch niemand darf der alten Frau die Wahrheit sagen, weshalb eine Hochzeit arrangiert wird, um das Zusammentreffen der Großfamilie zu erklären. Der tragikomische, auf autobiografischen Erlebnissen fußende Film um eine „wahre Lüge“ entfaltet mit kraftvoll-schrulligen Charakteren und liebevollen Details eine weibliche Weltsicht, in der Herzhaft-Komisches neben bieder-banalen Momenten steht. Ein herzerwärmender Film mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche wie kulturelle Unterschiede. - Sehenswert ab 12. (Filmdienst)

 

DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK / Kamera

Ein snobistischer Literaturkritiker aus Paris will unbedingt aufdecken, dass der posthum erschienene Erfolgsroman eines bretonischen Pizzabäckers von einem Ghostwriter geschrieben wurde. Gemeinsam mit der Tochter des Toten begibt er sich in der französischen Provinz auf Spurensuche. Der komödiantische Krimi sitzt im Spanungsfeld zwischen den Generationen und Geschlechtern vielen falschen Fährten auf, ist kurzweilig, aber auch etwas bieder inszeniert, und handelt davon, wie Literatur und Leben einander wechselseitig beeinflussen. (Filmdienst)

 

MOTHERLESS BROOKLYN / Lichtwerk

Ein unter nervösen Nervenstörungen leidender Detektiv, dessen Boss und Mentor ermordet wird, nimmt die vagen Spuren der Täter auf und stößt auf die Machenschaften eines ebenso reichen wie gewissenlosen Bauunternehmers. Ein Netz aus wirtschaftlicher Korruption und politischer Intrige tut sich vor ihm auf. Ein von dem Schauspieler Edward Norton, der auch die Hauptrolle spielt, virtuos und stilsicher als Hommage auf klassische Noir-Werke inszenierter Film vor dem Hintergrund des New Yorker Stadtteils Brooklyn in den 1950er-Jahren. - Ab 16. (Filmdienst)

 

THE PEANUT BUTTER FALCON / Lichtwerk

Das Schicksal vereinigt zwei höchst unterschiedliche Außenseiter auf einem erzwungenen Roadtrip durch den US-amerikanischen Süden. Der eine ein 22-Jähriger mit Downsyndrom, der sich zu einer Wrestling-Schule in Florida durchschlagen will; der andere ein Mann in den Dreißigern auf der Flucht vor seiner desaströsen Vergangenheit. Verfolgt werden sie von einer Frau, die sich mit den „Outlaws“ in der zweifelhaften Hoffnung auf ein besseres Leben verbindet. Die lakonisch-intime Tragikomödie erzählt von einer Gesellschaft der Abgehängten, die dank märchenhafter Züge und einfühlsamer Darsteller als Wohlfühlfilm dennoch glücklich macht. - Ab 12. (Filmdienst)

 

DAS PERFEKTE GEHEIMNIS / Lichtwerk

Drei Frauen und vier Männer lassen sich bei einem Abendessen darauf ein, dass alle Gespräche und Mitteilungen auf ihren Smartphones in der nächsten Stunde mitgehört oder vorgelesen werden. Das führt zu ungewollten Offenbarungen. (Filmdienst)

 

7500 / Kamera

Kurz nach dem Start eines Fluges von Berlin nach Paris versuchen drei islamistische Attentäter, das Flugzeug zu entführen. Nach einem Kampf muss der Copilot die Führung übernehmen, der sich mit dem schwerverletzten Kapitän und einem bewusstlosen Entführer im abgeschlossenen Cockpit befindet, und mit den beiden anderen verhandeln, die drohen, Passagiere zu töten. Klaustrophobischer, formal interessanter Thriller, der bis auf Anfang und Ende das ganze Geschehen vom Cockpit aus erzählt. (Filmdienst)

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Lichtwerk Filmtheater Betriebs GmbH, Ravensberger Park 7, 33607 Bielefeld, Handelsregister Amtsgericht Bielefeld HRB 38232
Geschäftsführer: Jürgen Hillmer

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