The Wedding Plan

Ein Film von Rama Burshtein

Die ultraorthodoxe israelische Regisseurin Rama Burshtein durchbricht die Konventionen der Liebeskomödie und gibt dem Genre neuen Schwung. Ihr neuer Film erzählt von einer Braut ohne Bräutigam.

Was tut frau nicht alles, um zum Glück zu finden. Michal beispielsweise geht so weit, sich von einer Quacksalberin angeblich Wunderdinge wirkendes Fischblut ins Gesicht schmieren zu lassen, auf dass sie endlich einen Mann finde. Und tatsächlich: Schon bald darauf ist sie verlobt. Doch welches Glück ist schon zu erwarten, wenn der Bräutigam bei der Auswahl des Hochzeitsessens seiner Gattin in spe gesteht, sie nicht zu lieben? So verzweifelt ist die attraktive Michal keineswegs, dass sie diesen Kerl trotzdem ehelichte. Am vereinbarten Hochzeitstermin aber hält sie eisern fest – es wird sich in den nächsten vier Wochen schon jemand finden, um mit ihr vor den Traualtar zu treten. Sie will mit dem Kopf durch die Wand.

Pressestimmen

• A spirited Orthodox woman takes marriage into her own hands in Rama Burshtein’s humorous follow-up to 'Fill the Void.' (Deborah Young, The Hollywood Reporter)

• How can you resist this plot? A 30-something, Ultra-Orthodox Jewish woman is jilted by her fiancé just 22 days before they take their vows. But instead of canceling the reception venue booked for the eighth day of Hanukkah, she trusts that fate in the form of the Almighty will provide a willing replacement. (Susan Wloszczyna, Roger Ebert Reviews)

Laavor et Hakir | Spielfilm | Buch und Regie: Rama Burshtein | Darsteller: Dafi Alferon, Noa Koler, Oded Leopold, Ronny Merhavi | USA 2016 | 110 min | voraussichtlich OmeU | FSK: 0 | Auszeichnung: Michael-Shvili-Preis Best Actress

 

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