Omar

Im Rahmen der 6. Bielefelder Nahost Filmwochen 2018.

Der junge palästinensische Bäcker Omar und seine Freunde aus Kindertagen Tarek und Amjad sind Teil einer Gruppe, die die Befreiung Palästinas mit Gewalt durchsetzen will. Sie treffen sich zu Schießübungen und machen eines Tages ernst. Aus einem Hinterhalt erschießt Amjad einen Soldaten. Am nächsten Tag geht das Leben normal weiter. Omar backt Brötchen und versucht, mit Nadia zusammenzukommen. Nadia ist Tareks Schwester und Omar hat noch nicht den Mut aufgebracht, Tarek um seine Einwilligung zur Ehe zu bitten. Erschwerend kommt hinzu, dass auch Amjad Nadia liebt; die wiederum hat sich für Omar entschieden.

Die israelische Polizei will den Mörder des Soldaten fassen und verhaftet Omar. Nach Tagen der Einzel- und Dunkelhaft verrät sich Omar gegenüber einem Gefängnisspitzel, als er meint, niemals gestehen zu wollen. Omars Anwältin macht ihm klar, dass dies einem Geständnis gleichkommt und bis zu 90 Jahre Haft bedeutet. Omar willigt daher ein, als Spitzel für die Israelis zu arbeiten und ihnen innerhalb eines Monats den wahren Täter zu liefern. Aus dem Gefängnis entlassen erfährt er, dass die Israelis Tarek für den Mörder halten. Schnell ist klar, dass die Widerstandsgruppe einen Maulwurf unter sich hat. Der Verdacht fällt auf Omar, der bei einem neuen Anschlag beweisen soll, auf welcher Seite er steht. Ist er kein Verräter, würde Tarek der Heirat mit Nadia zustimmen. Omar erkennt unterdessen, dass Nadia an seiner Unschuld gezweifelt hat und während seiner Haftzeit Amjad als Vertrauten gewählt hatte. Omar

ist enttäuscht von ihr. Die Gruppe findet unterdessen den Verräter: Hussam gibt zu, die Gruppe an die Israelis verraten zu haben.

R: Hany Abu-Assad | D: Adam Bakri, Leem Lubany | PS/B 2013 | 98 Minuten | Ab 12 Jahren

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AB 12 JAHREN / 98 MINUTEN