Junction 48

Ein Film von Udi Aloni

Kareem (Tamer Nafar), Ende 20, verbringt jeden Arbeitstag als Mitarbeiter eines Callcenters in Lod, einem Vorort von Tel Aviv. So hat er sich das Leben aber ganz und gar nicht vorgestellt – stattdessen träumt er davon, eines Tages als Rapper ganz groß rauszukommen.

Nachdem seine Eltern einen schweren Autounfall hatten, bei dem sein Vater ums Leben kam und seine Mutter schwer verletzt wurde, findet Kareem bei seiner Freundin Manar (Samar Qupty) Halt, die Sängerin ist und mit der er sich auch die Bühne teilt. Die meisten seiner Freunde hingegen halten sich mit krummen Drogengeschäften über Wasser. Als die rassistischen Angriffe in der Gegend, in der der jüdisch-palästinensische Konflikt ständig zu spüren ist, überhand nehmen, versuchen Kareem und Manar, mit ihrer Musik ein Zeichen dagegen zu setzen. Damit geraten sie zwischen die Fronten

Pressestimmen

• Udi Alonis Film verbindet mit fiebriger Intensität Lovestory, Rapper-Biografie und Gesellschaftsstudie. Schauplatz von Konflikten und Spannungen: der palästinensisch-israelische Ort Lod (epd film)

• Ein Film mit einer energiegeladenen Hoffnung auf eine bessere Zukunft und die Chance auf ein friedvolles Zusammenleben von Israelis und Palästinensern – und mit einem mitreißenden Soundtrack, der nicht nur Rap-Fans begeistern wird. (Redaktion Zukunft braucht Erinnerung)

• Udi Aloni erzählt in „Junction 48“ den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern als Hip-Hop-Battle - und sprengt damit die Grenzen des Musikfilmgenres. (Fabian Wolff, Tagesspiegel)

Junction 48 | Spielfilm | Regie: Udi Aloni | Drehbuch: Udi Aloni, Tamer Nafar

Israel 2016 | 96 min | OmdtU | FSK: 12 | Auszeichnungen: Ophir Award Best Music/Best Sound; Golden Orange Award Best Music/Best Actor

 

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AB 12 JAHREN / 96 MINUTEN