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Goya - Visionen aus Fleisch und Blut

Francisco de Goya ist Spaniens berühmtester Künstler und wird als Vater der modernen Kunst gesehen. Er ist nicht nur ein genialer Beobachter des Alltags und Spaniens bewegter Vergangenheit, sondern auch ein begabter Porträtmaler und Sozialkommentator par excellence. Goya hebt das Genre der Porträtmalerei in neue Höhen. Sein Genie ist in einer bahnbrechenden Ausstellung in der National Gallery London aufgearbeitet.

Der Film basiert die Ausstellung, um einen tiefen Einblick in Goyas ereignisreiches Leben zu geben.

Durch den Besuch der wichtigsten Stationen in Goyas Leben, seiner reichhaltigen Briefe und den Bildern einer einzigartigen Ausstellung von Meisterwerken der besten Sammlungen der Welt, erschafft der Film ein faszinierendes Portrait des Malers und seiner farbenfrohen Welt. Beeinflusst von Rembrandt und Velázquez, erforschte Goya eine neue Art des Realismus, in welcher er wenig schmeichelhaft und angstfrei enthüllte, was er physisch und psychisch wahr nahm. Diese schonungslose Sichtweise stoppte ihn nicht, sich große finanzielle Zuwendungen von einflussreichen Individuen zu verschaffen, die das Prestige vom besten Maler seiner Zeit gemalt zu werden suchten. Könige, Adelige, Politiker und nahe Freunde waren Gegenstand seiner hochmodernen Methode Ausdruck, Gestik und Emotionen ein zu fangen. Goyas kraftvolle Vision und brillante Technik machte ihn zu einem der am meisten bewunderten und geehrten Künstler der Welt.

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Censored Voices (OmU)

Noch heute gilt der Sechstagekrieg vielen als militärisches Wunder. Die israelische Armee besiegte 1967 in kurzer Zeit eine übermächtige Allianz arabischer Nachbarstaaten. Der Sechstagekrieg endete mit einem triumphalen Sieg für Israel. Die Nation jubelte. Nur einen Monat später interviewten die Schriftsteller Amos Oz und Avraham Shapira Soldaten aus Kibbutzim über ihre Erlebnisse.

Diese subjektiven Zeugnisse wurden jedoch zensiert und der israelischen Bevölkerung erst Jahrzehnte später zugänglich gemacht. Basierend auf dem dokumentarischen Buch The Seventh Day und weiteren Tonbandaufzeichnungen, zu denen die israelische Regisseurin Mor Loushy Zugang erhielt, kombiniert sie wichtige Audiomitschnitte der Berichte mit Aufnahmen der heute über 70-jährigen Veteranen, die allein oder in kleinen Gruppen in einem Raum sitzen und ihren jungen Stimmen zuhören. Ein bemerkenswerter, kritischer aber auch fragwürdiger Film, der seine Premiere auf dem Sundance Filmfestival und auf der Berlinale hatte.

Pressestimmen

• Ein wichtiger historischer Beitrag zur Geschichte Israels und ein kraftvolles pazifistisches Statement. (Hamburger Morgenpost)

• Aber viele Menschen außerhalb des Landes werden sich nicht unbedingt immer an die genauen Umstände von 1967 erinnern und den Film als eine weitere Anklage gegen Israel instrumentalisieren«, gibt selbst Yossi Klein Halevi, Journalist und politisch eindeutig dem Friedenslager zugehörig, zu bedenken. (Jüdische Allgemeine)

• Censored Voices lässt Jahrzehnte später nun die Angst und Gewalt

hinter der heroischen Fassade lebendig werden. (Süddeutsche Zeitung)

CENSORED VOICES | Dokumentarfilm | Regie: Mor Loushy |

Israel / Deutschland 2015 | 90 min | OmdtU | FSK: 12

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90 Minuten - Bei Abpfiff Frieden (OmU)

Der Nahost-Konflikt: 100 Jahre Kriege, Blutvergießen und Leid. 100 Jahre Friedenspläne – 100 Jahre Scheitern. Aber jetzt ist Schluss! Die Lösung: Ein Fußballspiel. Wer gewinnt, darf bleiben. Wer verliert, muss das Land verlassen. Und kein Gemotze!

Schon seit Generationen hat der Nahostkonflikt zwischen Juden und Arabern die Region Palästina fest im Griff. Mehrere Kriege wurden gefochten, Aufstände niedergeschlagen und unzählige Menschen verloren dabei ihr Leben. Die Parteien sind müde geworden und beschließen gemeinsam, das Problem ein für alle Mal zu beseitigen – in Form eines Fußballspiels. Wer verliert muss das umkämpfte Gebiet endgültig räumen. Aber wo soll das Spiel für den Frieden eigentlich stattfinden? Und welche Nation stellt den Schiedsrichter? So ganz ,koscher‘ gehen die Vertreter beider Nationen, der Direktor der israelischen Mannschaft (Moshe Ivgy) und sein palästinensischer Kollege Ziad Barguti (Norman Issa), bei ihren Vorbereitungen jedenfalls nicht vor. Ganz zu schweigen von dem Deutschen Herrn Müller (Detlev Buck), der die Israelis trainieren soll. Und ehe der Anpfiff ertönt, sollte noch geklärt werden, wo der Verlierer eigentlich im Anschluss unterkommt …

Pressestimmen

• Der Konflikt zwischen Israel und Palästina wird in dieser satirischen Mockumentary bissig und hellsichtig aufs Korn genommen – auch für Fußball-Muffel unbedingt sehenswert. (Filmstarts.de)

90 MINUTES WAR | Spielfilm | Regie: Eyal Halfon | Darsteller: Detlev Buck, Moshe Ivgy, Norman Issa | Israel / Deutschland 2015/2016 | 85 min | OmdtU | FSK: 0

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Café Nagler (OmU)

Wenn es in der Familie der jungen israelischen Filmemacherin Mor Kaplansky etwas zu feiern gibt, kommt edles Besteck auf den Tisch, das in den 1920ern im legendären Café Nagler benutzt wurde. Das Café war im Besitz der Kaplanskys, bevor die Familie 1925 nach Palästina auswanderte. Vor allem Mors Großmutter Naomi ist begeistert vom Nagler am Moritzplatz, das als Treffpunkt für die Künstler und Intellektuellen der Weimarer Republik gedient habe: Man habe sich zu später Stunde getroffen und den Swingtanz erfunden.

Doch als Mor in Berlin ankommt, um die Geschichte des Café Nagler vor Ort zu erkunden, findet sie nur einen verwilderten Park vor – das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg nicht. Ein wenig Recherche später ist sich Mor sicher: Das angeblich so legendäre Nagler war kaum mehr als ein nettes Kiez-Café. Wie soll die das nur ihrer Oma beibringen? Kurzerhand erfindet die Regisseurin ihre eigenen Zeitzeugen …

Pressestimmen

• Mor Kaplansky’s Cafe Nagler is a moving documentary about family, memory and identity. Kaplansky goes off to Berlin on a quest to learn about the family cafe she has heard about from her grandmother, and the journey takes some surprising turns. Café Nagler is a touching and memorable film. (Hannah Brown, Jerusalem Post)

• Café Nagler ist ein wunderbarer, persönlicher Film. Er lebt nicht nur von Mors spannender Spurensuche und der Faszination für das Berlin der 20er Jahre – sondern auch von dieser besonderen Liebe zwischen Großmutter und Enkelin. (rbb)

CAFÉ NAGLER | Dokumentarfilm | Buch und Regie: Mor Kaplansky |

Israel 2015 | 59 min | OmdtU | FSK: 0

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Eine Geschichte von Liebe und Finsternis (OmU)

A Tale Of Love And Darkness ist das Regiedebüt von Hollywood-Star Natalie Portman. Keine leichte Kost: Der Film basiert auf dem autobiografischen Buch »Eine Geschichte von Liebe und Finsternis« des israelischen Autors Amos Oz.

Jerusalem in den 1940er Jahren: Der junge Amos (Amir Tessler) wächst in Jerusalem auf, wo die aus Europa vertriebenen Juden darauf hoffen, einen eigenen israelischen Staat zu erhalten, der ihre neue und vor allem rechtmäßige Heimat werden soll. Davon träumen auch Amos’ Eltern: seine fantasievolle Mutter Fania (Natalie Portman) und sein Vater Arieh (Gilad Kahana), der als Bibliothekar und Akademiker Amos gerne Vorträge über Sprachwissenschaft hält. Doch Amos lauscht lieber den Geschichten seiner Mutter, Gleichnissen oder auch Episoden von früher, von denen er nie weiß, ob sie wahr sind und was sie bedeuten. Der Zehnjährige ist für sie der einzige Lichtblick in einer finsteren Welt, die sie immer schwermütiger werden lässt und kein Arzt helfen kann. Doch was soll nur aus Amos werden, wenn seine Mutter ihm keine Geschichten mehr erzählen kann?

Pressestimmen

• In the end, this moving film triumphantly captures the tragic and beautiful story told in the book. (Jerusalem Post)

• It has an unusual, and possibly unique, perspective on Israeli psychology, and Portman demonstrates she possesses a confident grasp of film-making fundamentals. (The Guardian)

A TALE OF LOVE AND DARKNESS | Spielfilm | Regie: Natalie Portman | Buch: Natalie Portman, Amos Oz | Israel 2015 | 95 min | OmdtU | FSK: 12

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