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Newsletter zum Filmkunst-Programm vom  20.7. bis 26.7.2017

 

Liebes Lichtwerk- und Kamera-Publikum!

 

Regisseur Reinhard Hauff über das Filmemachen: „Heute ist alles viel organisierter und strukturierter. Vielleicht sind die Studenten weniger aufrührerisch, es gibt mehr Anpassung. Das hat aber auch mit der Finanzierung zu tun. Im Fernsehen laufen fast nur noch Polizeifilme, da ist es nicht leicht, einen unkonventionellen Stoff durchzusetzen. Den Studenten habe ich immer gesagt: Es gibt keine Garantie, vielleicht endest du als Taxifahrer. Du musst den Mut haben, dich wirklich für etwas Eigenes einzusetzen, und du musst begeistern – egal ob über Worte, Themen, Rhythmus oder Politik. Die Hauptaufgabe besteht doch darin, den Zuschauer zu faszinieren. Jeder muss sich fragen, ob er diese Reise wagt. Wer Filme machen will, muss Entbehrungen ertragen. Und verrückt sein.“ (Filmdienst)

 

Mit faszinierenden Grüßen
verbleiben die Filmverrückten aus Filmhaus, Lichtwerk und Kamera

 

Alle Filme und Termine im Lichtwerk www.lichtwerkkino.de

Alle Filme und Termine in der Kamera www.kamera-filmkunst.de

Alle Filme im Luna Open Air Kino: www.lunakino.de

 

 

Unsere neuen Filme in KAMERA und LICHTWERK

 

EINMAL BITTE ALLES / Kamera

Eine 27-jährige Illustratorin hat sich damit arrangiert, dass sie den Sprung ins Erwachsenendasein noch nicht so recht geschafft hat, wird aber von ihrer Umwelt so lange mit Sorgen und Ängste vor dem dritten Lebensjahrzehnt drangsaliert, bis sie selbst in eine seelische Krise gerät. Dem erfrischenden Spielfilmdebüt gelingen höchst selbstironische Einblicke in die Freuden und Nöte einer „späten“ Generation. Die Inszenierung nimmt dabei ebenso für sich ein wie die glänzende Hauptdarstellerin, die ihrer zwischen kindlichem Trotz und Weltekel schwankenden Figur viele Facetten abgewinnt. (Filmdienst)

 

DIE GESCHICHTE DER LIEBE / Kamera

Ein alter Jude in New York erinnert sich an seine große Liebe aus der Zeit, als er noch in einem polnischen Schtetl lebte. Während der Nazi-Zeit wurde das Paar getrennt, und als er ihr nach dem Krieg in die USA folgte, war sie bereits anderweitig verheiratet. (Filmdienst)

 

PARIS KANN WARTEN / Lichtwerk

Die Frau eines US-amerikanischen Filmproduzenten soll nach dem Festival in Cannes von einem französischen Geschäftspartner nach Paris chauffiert werden. Der Bonvivant umgarnt sie auf ihrer tagelangen Reise mit landschaftlichen und kulinarischen Höhepunkten der Provence, was sie geduldig über sich ergehen lässt. (Filmdienst)

 

DAS PUBERTIER / Lichtwerk

Die Welt eines Journalisten gerät durch die Pubertät seiner 14-jährigen Tochter aus den Fugen, weil er ihren Gefühlsstürmen hilflos ausgesetzt ist und kaum Unterstützung durch seine Frau erfährt. Die Bestseller-Adaption folgt der episodischen Struktur der Vorlage und reiht konfrontative Situationen aneinander, in denen Jugendliche und Erwachsene ihr gegenseitiges Unverständnis mal mehr, mal weniger komisch ausagieren. (Filmdienst)

 

SOMMERFEST / Lichtwerk

Als sein Vater stirbt, kehrt ein 40-jähriger Schauspieler nach 15-jähriger Abwesenheit aus München in seine Heimatstadt Bochum zurück. Während eines langen Wochenendes will er die Beerdigung organisieren, begegnet dann aber alten Freunden, Weggefährten und seiner attraktiven Jugendliebe und wird sich der Unzufriedenheit mit seinem bisherigen Leben bewusst. Mal melancholische, mal skurrile Komödie um eine Rückkehr zu den heimatlichen Wurzeln, die ihn ihren schönsten Momenten von der Verlorenheit, den Zweifeln und Entscheidungen ihres Protagonisten erzählt, dies aber nie vertieft, sondern sie hinter der oberflächlich-pittoresken Skurrilität zahlreicher Ruhrgebiet-Klischees verbirgt. - Ab 14. (Filmdienst)

 

DAS UNERWARTETE GLÜCK DER FAMILIE PAYAN / Lichtwerk

Eine 49-jährige, in ihrem Beruf sowie mit ihrer vier Generationen umspannenden Familie mehr als ausgelastete Französin wird noch einmal schwanger. Dies löst gemischte Gefühle bei ihr aus, zumal ihre chaotischen Angehörigen mit ungeschickten Hilfsversuchen den Stresspegel noch weiter in die Höhe treiben. Temporeiche Komödie mit engagierten Darstellern und rasanten Dialogwechseln, die das Thema amüsant entfaltet. (Filmdienst)

 

WEIT. DIE GESCHICHTE VON EINEM WEG UM DIE WELT / Kamera

Die Freiburger Globetrotter Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser brechen im Frühjahr 2013 auf, um zu Fuß oder per Anhalter die Welt zu umrunden und sie mit allen Sinnen aufzunehmen. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen füllen abwechslungsreich den dokumentarischen Film, der in der Überfülle an Impressionen mitunter zwar wie eine Diashow in Bewegtbildern anmutet, zugleich aber ein ansteckend positives, Mut machendes Bild der Erde und ihrer Bewohner entwirft. Zur Weltoffenheit und Neugier der Reisenden gehört auch, dass sie eigene Vorurteile revidieren und verdeutlichen, dass man selbst nach 100.000 Kilometern immer noch sehr wenig von der Welt gesehen hat. – Sehenswert (Filmdienst)

 

ZUM VERWECHSELN ÄHNLICH / Kamera

Ein schwarzhäutiges Ehepaar aus einem Pariser Vorort adoptiert ein weißes Baby und hat schon bald mit einer Reihe von Vorbehalten zu kämpfen. Die von ausdrucksstarken Darstellern getragene Komödie lebt von der schlichten Idee einer verkehrten Welt, die rassistische Rollenzuschreibungen von Weiß und Schwarz ad absurdum führt. Der vorhersehbare, aber unterhaltsame Film vereint Klamauk und Karikatur mit Gesellschaftskritik und plädiert auf amüsante Weise für mehr Toleranz und Diversität in einer sich verändernden Gesellschaft. - Ab 12. (Filmdienst)

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Lichtwerk Filmtheater Betriebs GmbH, Ravensberger Park 7, 33607 Bielefeld, Handelsregister Amtsgericht Bielefeld HRB 38232
Geschäftsführer: Jürgen Hillmer

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