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Newsletter zum Filmkunst-Programm vom  13.7. bis 19.7.2017

 

Liebes Lichtwerk- und Kamera-Publikum!

 

Es ist schon eine Ausnahme, wenn eine Filmkritik beim Filmplakat ansetzt. Zu oft ist leider die Einfallslosigkeit der Postergestalter das hervorstechendste Merkmal.

Zum Film DER WUNDERBARE GARTEN DER BELLA BROWN heißt es im „Filmdienst“:

„Das Filmplakat legt bereits eine erste Spur. Der Betrachter schaut von oben auf Jessica Brown Findlay, die Darstellerin der Bella Brown, herab. Sie hat den Kopf in den Nacken geworfen und blickt frech zurück. Schwarze Haare, akkurater Pagenschnitt und große Augen lassen fast zwangsläufig an Audrey Tautou denken, die ähnlich schelmisch für „Die fabelhafte Welt der Amélie“ warb. Das ist natürlich Absicht, denn auch hier geht es märchenhaft und unwirklich zu. Ähnlich wie Amélie ist auch Bella ein wenig anders. Für jeden Tag der Woche besitzt sie eine eigene Zahnbürste; in Einmachgläsern sammelt sie kleine Dinge des Alltags, Münzen etwa oder Gummibänder. Und wenn sie das Haus verlässt, überprüft sie mehrmals akribisch, ob die Tür auch richtig verschlossen ist. Ordnung und Sicherheit gehen ihr über alles. Für Menschen wie sie gibt es eigentlich nur einen Beruf: Bella ist Bibliothekarin.“ (Michael Ranze, Filmdienst)

Übrigens ist nicht nur das Plakat gelungen, sondern auch der ganze Film.

 

Mit begossenen Grüßen
verbleiben die Filmgärtner aus Filmhaus, Lichtwerk und Kamera

 

Alle Filme und Termine im Lichtwerk www.lichtwerkkino.de

Alle Filme und Termine in der Kamera www.kamera-filmkunst.de

Alle Filme im Luna Open Air Kino: www.lunakino.de

 

 

Unsere neuen Filme in KAMERA und LICHTWERK

 

AUF DER ANDEREN SEITE IST DAS GRAS VIEL GRÜNER / Kamera

Eine in Alltagsdingen eher ungeschickte Frau verliebt sich nach fünf Ehejahren in einen charmanten Künstler und quält sich mit der Frage, wie sie beide Männer unter einen Hut bekommen kann. Nach einem Autounfall erwacht sie fünf Jahre zuvor und versucht, ihre Versäumnisse und Fehler wieder gut zu machen. (Filmdienst)

 

DIE ERFINDUNG DER WAHRHEIT (MISS SLOANE) / Kamera

Eine mit allen Wassern gewaschene Lobbyistin soll im Auftrag ihrer Kanzlei für die US-amerikanische National Rifle Association (NRA) ein strengeres Waffengesetz verhindern. Stattdessen kündigt sie, heuert mit ihrem Team bei einer anderen Agentur an und arbeitet fortan für die Gegenseite, die eine größere Waffenkontrolle durchsetzen will. Das klug konzipierte, mit konzisen Dialogen gespickte und in der Hauptrolle brillant gespielte Drama nutzt den politischen Lobbyismus in Washington als Hintergrund für einen packenden Thriller. Auch in der Rahmenhandlung folgt er einer parlamentarischen Anhörung mit den Mustern des Justizdramas. - Sehenswert ab 14. (Filmdienst)

 

IHRE BESTE STUNDE / Kamera

Eine junge Frau heuert 1940 im britischen Informationsministerium an und wird einem Drehbuchautor zur Seite gestellt, um eine weibliche Perspektive in die filmische Propaganda einzubringen. Während die von ihnen ersonnene Geschichte um die Rettung englischer Soldaten aus dem Meer in Dünkirchen allmählich Gestalt annimmt, werden erste Szenen im Studio bereits gedreht. Die in der Hauptrolle vorzüglich gespielte, mal amüsante, mal anrührende Mischung aus Drama und Komödie beleuchtet den Kriegsalltag der Briten, aber auch die Anstrengungen der britischen Filmindustrie, einen Beitrag zum Kampf gegen die Nazis zu leisten. (Filmdienst)

 

MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE / Kamera

Ein zurückgezogen lebender 80-Jähriger erhält von seiner Tochter einen Computer und findet wider Erwarten Gefallen an ihm, auch weil er über ein Online-Portal Kontakt zu einer einsamen Frau aufnimmt. Ein Rendezvous erweist sich als schwierig, weil er sich mit Alter und Bild seines Computerlehrers angemeldet hat. (Filmdienst)

 

PARIS KANN WARTEN / Lichtwerk

Die Frau eines US-amerikanischen Filmproduzenten soll nach dem Festival in Cannes von einem französischen Geschäftspartner nach Paris chauffiert werden. Der Bonvivant umgarnt sie auf ihrer tagelangen Reise mit landschaftlichen und kulinarischen Höhepunkten der Provence, was sie geduldig über sich ergehen lässt. (Filmdienst)

 

DAS PUBERTIER / Lichtwerk

Die Welt eines Journalisten gerät durch die Pubertät seiner 14-jährigen Tochter aus den Fugen, weil er ihren Gefühlsstürmen hilflos ausgesetzt ist und kaum Unterstützung durch seine Frau erfährt. Die Bestseller-Adaption folgt der episodischen Struktur der Vorlage und reiht konfrontative Situationen aneinander, in denen Jugendliche und Erwachsene ihr gegenseitiges Unverständnis mal mehr, mal weniger komisch ausagieren. (Filmdienst)

 

SOMMERFEST / Lichtwerk

Als sein Vater stirbt, kehrt ein 40-jähriger Schauspieler nach 15-jähriger Abwesenheit aus München in seine Heimatstadt Bochum zurück. Während eines langen Wochenendes will er die Beerdigung organisieren, begegnet dann aber alten Freunden, Weggefährten und seiner attraktiven Jugendliebe und wird sich der Unzufriedenheit mit seinem bisherigen Leben bewusst. Mal melancholische, mal skurrile Komödie um eine Rückkehr zu den heimatlichen Wurzeln, die ihn ihren schönsten Momenten von der Verlorenheit, den Zweifeln und Entscheidungen ihres Protagonisten erzählt, dies aber nie vertieft, sondern sie hinter der oberflächlich-pittoresken Skurrilität zahlreicher Ruhrgebiet-Klischees verbirgt. - Ab 14. (Filmdienst)

 

DIE VERFÜHRTEN / Lichtwerk

Ein verwundeter Nordstaaten-Soldat wird während des US-amerikanischen Bürgerkriegs in einem abgelegenen Internat gepflegt, in dem nur noch zwei Pädagoginnen und fünf heranwachsende Mädchen leben. Ein vorzüglich ausgestattetes, stilistisch exquisit gefilmtes Drama, in dem es weniger um die Macht verdrängter Sexualität als um das im Puritanismus besonders ausgeprägte System repressiver Kontrolle geht. Dabei verschiebt die Romanverfilmung den Fokus der früheren Adaption von Don Siegel („Betrogen“, 1970) zugunsten der Frauen, die um die Gunst des Verletzten konkurrieren. - Sehenswert ab 16. (Filmdienst)

 

WEIT. DIE GESCHICHTE VON EINEM WEG UM DIE WELT / Kamera

Die Freiburger Globetrotter Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser brechen im Frühjahr 2013 auf, um zu Fuß oder per Anhalter die Welt zu umrunden und sie mit allen Sinnen aufzunehmen. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen füllen abwechslungsreich den dokumentarischen Film, der in der Überfülle an Impressionen mitunter zwar wie eine Diashow in Bewegtbildern anmutet, zugleich aber ein ansteckend positives, Mut machendes Bild der Erde und ihrer Bewohner entwirft. Zur Weltoffenheit und Neugier der Reisenden gehört auch, dass sie eigene Vorurteile revidieren und verdeutlichen, dass man selbst nach 100.000 Kilometern immer noch sehr wenig von der Welt gesehen hat. – Sehenswert (Filmdienst)

 

DER WUNDERBARE GARTEN DER BELLA BROWN / Lichtwerk

Eine junge, etwas schrullige Bibliothekarin soll auf Geheiß ihres Vermieters binnen eines Monats ihren verwilderten Garten auf Vordermann bringen, sonst muss sie sich eine neue Wohnung suchen. Bei der Gartenpflege greift ihr ein distanzierter Anrainer unter die Arme, fürs leibliche Wohl sorgt dessen Koch, in Liebesdingen kommt ein verschrobener Erfinder in Blick. Eine märchenhafte Komödie über die Selbstfindung einer Einzelgängerin, die vom Tonfall an „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (2001) erinnert, auch wenn sie bezüglich Tempo und Einfallsreichtum mit dem Vorbild nicht ganz mithalten kann. (Filmdienst)

 

ZUM VERWECHSELN ÄHNLICH / Kamera

Ein schwarzhäutiges Ehepaar aus einem Pariser Vorort adoptiert ein weißes Baby und hat schon bald mit einer Reihe von Vorbehalten zu kämpfen. Die von ausdrucksstarken Darstellern getragene Komödie lebt von der schlichten Idee einer verkehrten Welt, die rassistische Rollenzuschreibungen von Weiß und Schwarz ad absurdum führt. Der vorhersehbare, aber unterhaltsame Film vereint Klamauk und Karikatur mit Gesellschaftskritik und plädiert auf amüsante Weise für mehr Toleranz und Diversität in einer sich verändernden Gesellschaft. - Ab 12. (Filmdienst)

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